Wasserstoffreiches Wasser wird als einfacher Antioxidans‑Trick vermarktet. Eine randomisierte, verblindete Studie bei Menschen mit chronischer Höhenkrankheit zeigte jedoch das Gegenteil: Nach acht Wochen mit 990 ml pro Tag stieg der MDA‑Wert, ein Marker für oxidativen Schaden, in der Wasserstoffgruppe stärker an als im Placebo (+2,11, p < 0,001). Gleichzeitig nahm die Gesamt‑Antioxidationskapazität zu, und der Anstieg war bei Teilnehmenden mit einem BMI von 24 kg/m² oder höher besonders ausgeprägt. Nebenwirkungen, vor allem Schwindel, traten häufiger in der Wasserstoffgruppe auf (50 % vs. 37 %). Die Studie ist klein und auf Hochgebirgs‑Patienten beschränkt, sodass die Ergebnisse für Wasserstoffwasser‑Fans nur begrenzt gelten.
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